Deine Stimme für die Demokratie

5.9.2025 – Mülheim an der Ruhr, Schloßstraße
8.9.2025 – Oberhausen, Altmarkt
12.9.2025 – Wuppertal, Berliner Platz
14.9.2025 – Moers, Neumarkt
Logo des Projekts WIE DU HINEINRUFST

Deine Stimme für die Demokratie!

5.9.2025 – Mülheim an der Ruhr, Schlossstraße / Kohlenkamp
8.9.2025 – Oberhausen, Altmarkt
12.9.2025 – Wuppertal, Berliner Platz
14.9.2025 – Moers, Neumarkt

WIE DU HINEINRUFST

Deine Stimme hat Gewicht.

Die Klanginstallation WIE DU HINEINRUFST lädt dazu ein, sich spielerisch und  partizipativ mit der Frage nach der Bedeutung der Stimme des Einzelnen in der und für die Demokratie auseinander zu setzen. Sie lädt auch dazu ein, die eigene Stimme beizutragen und sie dann – im doppelten Sinne reflektiert – im Konzert der Anderen zu erfahren.
WIE DU HINEINRUFST verwandelt auf poetische Weise einen urbanen Raum in einen akustischen „Wald der Demokratie“ – aus dem es herausschallt, fast so, wie zuvor hineingerufen wurde.

Zu hören sind in ihm die „Stimmen der Demokratie“, die Antwort geben auf die grundlegende Frage: Was ist Demokratie? Zuhören lohnt sich hier: Es gibt – nicht nur – bekannte Stimmen zu entdecken.

Ein Rednerpult mit Mikrofon bildet den zentralen Bezugspunkt der Installation. Hier kann jeder und jede seinen / ihren eigenen Beitrag liefern und hineinrufen in den „Wald der Demokratie“.
Kontroversen sind erwünscht. Respekt ist die Voraussetzung.
Die eigenen Rufe werden Teil des Klangwalds, und so entsteht im Laufe der Aktion ein zunehmend vielschichtiges, lebendiges Abbild unserer Gesellschaft, unserer Sprache im Umgang miteinander und unseres Verhältnisses zur Demokratie.

WIE DU HINEINRUFST wird als künstlerische „intervention im Stadtraum“ gefördert vom NRW-Kultursekretariat sowie solgenden lokalen Projektpartnern und Förderern: 

Kulturbüro Mülheim an der Ruhr, Stadt Oberhausen, Färberei Wuppertal e.V., Kulturbüro und Fachstelle für Demokratie der Stadt Moers.

Ein Projekt von Geremia Carrara und Thomas Machoczek

Gefördert durch:

Der Sound des Wandels

KlangSchichten Ruhr sind ein akustisches Projekt, das die Klänge von Historie und Gegenwart aufeinandertreffen lässt. Aus dieser Dissonanz entstehen neue Sicht- und Hörweisen.
Hier ein paar Eindrücke vom großen Containerprojekt 2023, gefördert von den Neuen Künsten Ruhr.

Der Sound des Wandels 

f/FLUTEN – eine akustische Wiederbefüllung des Wassertanks im Oberhausener Hauptbahnhof
Ein Klangexperiment von Deniz Czempik und Thomas Machoczek
2.-4. Mai 2025, 15-18 Uhr
Eingang: Leerstand (kitev)
Willy-Brandt-Platz 1 / Hbf Oberhausen
Eintritt frei

Der Wassertank im Oberhausener Hauptbahnhof ist ein Relikt des fossilen Zeitalters. Hier wurden die kohlebetriebenen Loks der schwerindustriellen Ära mit Wasser befüllt.
Die Klanginstallation f/Fluten füllt den Tank noch einmal ‒ akustisch, interpretierend, immersiv.
Auf mehreren Ebenen werden Lautsprecher installiert, aus denen das Tröpfeln und Rauschen erklingt, ansteigt und sich verstärkt, bis das Wasser die Zuhörenden vollständig umgibt.
Die Besucherinnen und Besucher tauchen ein in die f/Fluten und werden zum Teil des Kunstprojekts.
Der steigende Wasserstand stellt gleichzeitig die Verbindung her zu dem, was die fossile Epoche hinterlässt: ein Ansteigen der Fluten weltweit.
 
f/FLUTEN wurde gefördert von Creative City Oberhausen
 

Der Sound des Wandels

KlangSchichten Ruhr sind ein akustisches Projekt, das die Klänge von Historie und Gegenwart aufeinandertreffen lässt. Aus dieser Dissonanz entstehen neue Sicht- und Hörweisen.
Hier ein paar Eindrücke vom großen Containerprojekt 2023, gefördert von den Neuen Künsten Ruhr.

KlangSchichten Ruhr:
Das offene Mikro am KlangContainer

Der KlangContainer auf dem Museumsbahnsteig Oberhausen mit dem Spray-Team

Das Kunstprojekt KlangSchichten, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Neuen Künste Ruhr, macht diese akustische Veränderung erlebbar.
KlangSchichten dokumentiert und schreibt fort ‒ denn die Schichtung hört nicht auf. Die nächsten Veränderungen stehen bevor und verbinden die städtischen Räume mit neuen Hoffnungen und Wünschen.
Die ursprünglichen Klänge der industriellen Orte werden überschrieben von den Klängen der heutigen Zeit. Erwartungen und Hoffnungen werden hörbar, und so entsteht ein Soundtrack des fortlaufendes Wandels unter Beteiligung derer, die diesen Wandel gestaltet haben, ihn derzeitig gestalten. Und noch gestalten wollen.

 

An drei Orten, die nach der industriellen Nutzung von der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA) in den 1990er Jahren bereits einmal umgedeutet worden sind und aktuell im Zuge der Vorbereitungen auf die IGA Metropole Ruhr 2027 eine weitere Interpretation und Überschreibung erfahren, machte KlangSchichten mit einem KlangContainer 2023 Station: im Rheinpark in Duisburg, im Nordsternpark in Gelsenkirchen und auf dem Gelände der Kokerei Hansa in Dortmund. Ein ehemaliges Walzdrahtwerk, eine ehemalige Zeche und eine Kokerei stehen stellvertretend für die ehemals großen Bereiche der Montanindustrie im Ruhrgebiet.

Ein ehemaliger Frachtcontainer wurde mit viel Liebe und Spraydosen zum mobilen Klangstudio umgestaltet. Darin und davor wurden die alten Klänge der jeweiligen Orte wieder hörbar gemacht: das technoide Stampfen der Presslufthämmer und Kohlehobel auf Zeche Nordstern, die ambientösen Klangwolken über der Kokerei, die industrial-minimal Beats der Walzwerke ‒ sie lieferten den Basis-Track für eine Live-Überschreibung der alten Sounds.

Am offenen Mikro durfte von Erfahrungen und Verbundenheiten zu den Orten erzählt werden. Es wurde gerappt und gesungen, es wurde Gitarre und Akkordion gespielt. So enstand ein Soundtrack des Wandels live in progress.
Wo früher Arbeitsschichten gefahren wurden, wurde die KlangSchicht zum Happening.

Parallel entstand eine Sammlung von O-Tönen und aktuellen Zeitzeugnissen, die auch über das Ereignis hinaus zur Verfügung stehen. Aus alten Klängen, aktuellen Dokumenten und Soundsamples schafft KlangSchichten ein klangliches Format, das sich zwischen Hörspiel, Dokument, Klangcollage und modernem Ambient, Experiment und Dance-Track bewegt und damit selbst ein Hybrid aus alten Formen auf der Suche nach einer neuen Identität ist ‒ ganz wie die Orte, um die es geht.

KlangProben

Ausschnitte aus den Live-Performances

Kokerei Hansa, Dortmund  (12./13. August 2023)

Rheinpark, Duisburg (19./20. August 2023)

Nordsternpark, Gelsenkirchen (26./27. August 2023)

KlangProben

KlangOrte 2023

Kokerei Hansa / Dortmund

12. August – 16 bis 20.30 Uhr
13. August – 13.30 bis 17.30 Uhr

Rheinpark / Duisburg

(im Rahmen des Fests der Vielen)
19. August – 16 bis 20 Uhr
20. August – 14 bis 18 Uhr

Nordsternpark / Gelsenkirchen

26.August – 16 bis 20 Uhr
27. August – 14 bis 18 Uhr

Team

KlangSchichten live im Lokal Harmonie, Duisburg

Projektleitung: Thomas Machoczek
Klanggestaltung: Ioannis Zedamanis

Thomas Machoczek ist Autor, Musiker und Kulturschaffender.
Ioannis Zedamanis arbeitet als Pädagoge, Orchesterleiter und Musiker.

Gemeinsam und einzeln haben sie verschiedene künstlerische und musikalische Projekte realisiert.

Möglich wird KlangSchichten aber nur durch die tatkräftige Hilfe zahlreicher weiterer kreativer Menschen: Rebecca Gottschick, Stefan Schroer, Nils Andersch und das KITEV-Team, Netzkult, die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Richard Ortmann und sein umfangreiches Klangarchiv, Dirk Slawetzki und Gelsenkirchen Tourismus, Lena Wiese, Marius, Amel und die Kids vom ZK Hochfeld, Michael Wlochinski, Andreas Hilburg, … wen haben wir vergessen?

Ein besonders großes Dankschön auch an die Neuen Künste Ruhr und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, ohne die das Projekt nicht hätte realisiert werden können.